„Der hat mich so wütend gemacht!“ oder „Diese Situation deprimiert mich einfach.“ – Solche Sätze hören wir fast täglich. Die meisten Menschen sind fest davon überzeugt, dass ihre Emotionen direkt durch andere Menschen oder äußere Umstände verursacht werden.
Die befreiende Nachricht lautet: Das stimmt zum Glück nicht!
In Wirklichkeit ist es so, dass jeder Mensch seine Gefühle selbst in sich hervorruft. Das bedeutet im Umkehrschluss auch: Du bist den Umständen nicht hilflos ausgeliefert. Du hast den Schlüssel zu deiner Gefühlswelt selbst in der Hand.
Die 3 Bausteine unserer Gefühle
Um zu verstehen, wie Emotionen entstehen, können wir sie in drei einfache Teile zerlegen:
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Die Situation: Das, was im Außen rein sachlich passiert (z. B. ein verspäteter Zug, eine Absage oder ein bestimmtes Wort eines Mitmenschen).
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Die bewertenden Gedanken: Wie wir im Inneren über diese Situation oder die Person denken.
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Das Gefühl und das Handeln: Die emotionale Reaktion und das Verhalten, das erst durch unsere eigenen Gedanken ausgelöst wird.
Wie du dich fühlst, hängt also fast nie von der Situation selbst ab – sondern ganz allein davon, wie du über sie denkst und sie bewertest.
Warum wir alle unterschiedlich reagieren
Diese Tatsache erklärt auch ein faszinierendes Phänomen: Warum reagieren Menschen auf ein und dasselbe Ereignis völlig verschieden?
Wenn es im Urlaub regnet, ist der eine tief frustriert, während der andere sich freut, endlich in Ruhe ein Buch lesen zu können. Nicht der Regen macht die Laune – sondern die Bewertung des Regens.
Sobald wir das erkennen, treten wir aus der Opferrolle heraus. Wir merken: Niemand im Außen hat die Macht, uns unglücklich, wütend oder klein zu machen, ohne dass unsere eigenen Gedanken ihm die Erlaubnis dazu geben.
Lerne, richtig mit deinen Gefühlen umzugehen
Der Weg zur emotionalen Meisterschaft beginnt damit, innezuhalten. Wenn dich das nächste Mal eine Welle von Ärger oder Trauer überrollt, frage dich kurz: „Was denke ich gerade über die Situation, das mich so fühlen lässt?“
Das bedeutet nicht, Gefühle wegzudrücken. Im Gegenteil: Es bedeutet, sie anzunehmen, aber die Verantwortung für sie zu übernehmen.
Möchtest du lernen, deine Gefühle wieder selbst zu lenken?
Wenn du aus alten emotionalen Mustern aussteigen und echte innere Unabhängigkeit finden möchtest, begleite ich dich von Herzen gerne dabei. Lass uns in einem kostenfreien Klärungsgespräch hinschauen, wo du dir selbst im Weg stehst.
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