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Angst vor Ablehnung lösen | Fallbeispiel Reinkarnationstherapie

Aus der Praxis: Wie eine Seelenreise die Angst vor Ablehnung löste

Eine Klientin kam mit einem tief sitzenden, quälenden Glaubenssatz in meine Praxis: „Wenn ich mich vollkommen zeige, werde ich abgelehnt.“

Im Alltag blockierte sie dieses Gefühl massiv. Sie traute sich nicht, ihre wahre Meinung zu sagen, hielt sich beruflich im Hintergrund und hatte ständig das Gefühl, eine Maske tragen zu müssen, um sicher zu sein. Vom Verstand her wusste sie, dass diese Angst unbegründet war – doch ihr Körper und ihre Emotionen reagierten bei dem Gedanken, sich verletzlich zu zeigen, mit purem Stress.

Um an die tiefe Wurzel dieses Gefühls zu gelangen, reisten wir im Rahmen einer Reinkarnationstherapie zurück an den Ursprung dieser Blockade. Dabei erlebte sie folgende, eindrucksvolle Rückführung:

 

Die Reise in die Katakomben von Jena (um 1535)

„Ich sehe mich als Gerichtsschreiber in Jena, es ist das Jahr 1535. Meine offizielle Aufgabe ist es, alles aufzuschreiben, was für die Gemeinden und Kirchen wichtig ist. Durch meine Position habe ich Zugang zu den geheimen Archiven. Heimlich steige ich immer wieder in die düsteren Katakomben unter der Kirche hinab, um Bücher abzuschreiben. Sie beinhalten Wahrheiten, die das einfache Volk niemals erfahren soll. Mein tiefstes Anliegen ist es, diese Geheimnisse zu lüften und den Menschen das Wissen zur Verfügung zu stellen.

*Doch das Risiko ist hoch. Eines Tages werde ich erwischt, als ich mit den Abschriften aus dem Keller komme. Der Pfarrer meldet mich sofort beim Gericht.

Plötzlich finde ich mich an einem hölzernen Pfahl angebunden auf dem Marktplatz wieder – öffentlich an den Pranger gestellt. Ich trage feine Kleidung aus Samt: eine weinrote, weit geschnittene Hose, die am Knie zusammengebunden ist, weiße Strümpfe, ein weinrotes Sakko über einem weißen Hemd und eine weite Mütze. Ich gehöre offensichtlich zur Oberschicht und lebe im Wohlstand. All das habe ich nun aufs Spiel gesetzt.*

Ich spüre eine unendliche Scham vor all den neugierigen Menschen auf dem Marktplatz, die gaffend verfolgen, was mit mir passiert. Das Urteil lautet: Tod durch Enthauptung. Im Publikum sehe ich meine Frau und meine drei Kinder. Sie weinen bitterlich, weil unser schönes, sicheres Leben für sie nun vorbei ist. Ich schäme mich zutiefst für das Leid, das ich über sie gebracht habe – und doch halte ich es im Innersten immer noch für richtig, dass die Wahrheit ans Licht kommen sollte.“

 

Der Moment der tiefen Erkenntnis

Kurz vor dem Tod formuliert die Seele in diesem vergangenen Leben zwei mächtige Überlebens-Schwüre, um sich nie wieder so verletzlich zu machen:

  1. „Ich will es nie wieder erleben, dass ich meinen Wohlstand und mein Leben verliere, nur weil ich mich zeige.“

  2. „Ich werde nie wieder meine Wahrheit aufschreiben oder aussprechen.“

Hier schließt sich der Kreis zu dem heutigen Leben der Klientin: Genau dieser 500 Jahre alte Schutzmechanismus war als unbewusste Blockade in ihrem heutigen System aktiv. Ihr Unterbewusstsein signalisierte ihr bei jedem Versuch, sich authentisch zu zeigen: „Vorsicht! Wenn du dich zeigst, verlierst du alles und wirst vernichtet!“

 

Die Erlösung: Die Energie darf fließen

Im geschützten Raum der therapeutischen Sitzung durfte die Klientin erkennen, dass die damalige Situation vorbei ist. Sie musste nicht mehr nach den alten Prinzipien der Angst handeln.

Es passierte ein wunderschöner Shift: Sie erkannte für sich: „Die Wahrheit wird mich frei machen. Ich bin heute in Sicherheit und erlaube mir, mich vollständig zu zeigen.“

Durch diese tiefgreifende emotionale und energetische Integration verlor die Klientin die lähmende Scheu vor dem Sichtbarwerden. Die alte Blockade durfte gehen – und der Raum für ein selbstbestimmtes, freies Leben im Hier und Jetzt öffnete sich.

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