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Was sind Glaubenssätze? Wie sie entstehen & uns blockieren

Blockierende Glaubenssätze erkennen und lösen – Praxis Zeitlos Freiburg

Hast du dich schon einmal gefragt, warum dich bestimmte Verhaltensweisen oder Gedanken wie ein unsichtbares Band blockieren? Die Ursache dafür sind meist tiefe Glaubenssätze.

Glaubenssätze sind feste Überzeugungen und Annahmen, die wir über uns selbst, andere Menschen und die Welt um uns herum in uns tragen. Sie wirken wie eine Brille, durch die wir unsere gesamte Realität filtern. Doch woher kommen sie eigentlich?

 

Der Ursprung unserer tiefen Überzeugungen

Unsere Glaubenssätze entstehen meist durch frühe Lebenserfahrungen in der Kindheit. Sie speisen sich aus den Meinungen von wichtigen Bezugspersonen sowie aus kulturellen und gesellschaftlichen Einflüssen.

Wenn wir als Kinder etwas erleben, das uns verletzt oder verängstigt, schaltet sich sofort unser inneres Schutzsystem ein. Wir wollen um jeden Preis vermeiden, dass uns dieser Schmerz irgendwann wieder widerfährt. Auf der anderen Seite wollen wir positive, angenehme Erfahrungen am liebsten immer wieder herbeiführen.

 

Der Versuch, die Kontrolle zurückzugewinnen

Wenn Schicksalsschläge oder schmerzhafte Situationen geschehen, fühlen wir uns oft hilflos. Für die kindliche Psyche ist dieses Gefühl von absoluter Machtlosigkeit und Ohnmacht kaum erträglich. Um diese Ohnmacht nicht spüren zu müssen, sucht unser Verstand verzweifelt nach einem Grund für das Ereignis.

Dabei entsteht ein psychologischer Schutzmechanismus: Wir suchen die Schuld bei uns selbst.

Denn der Gedanke „Ich bin schuld“ fühlt sich im ersten Moment paradoxerweise sicherer an als das Gefühl, dem Schicksal ausgeliefert zu sein. Wenn wir glauben, das Ereignis selbst verursacht zu haben, glauben wir auch, uns in Zukunft anders verhalten zu können, um es zu verhindern. Aus der hilflosen Ohnmacht kommen wir scheinbar wieder zurück in die Handlungsfähigkeit.

 

Wenn der Schutz zur Blockade wird

So entstehen unsere tiefsten Glaubenssätze. Sie sind ursprünglich als Überlebensstrategie gedacht und wollen uns helfen, im Leben die Kontrolle zu behalten. Typische Gedankenketten aus dieser Zeit sind zum Beispiel:

  • „Wenn ich besser aufgepasst hätte, wäre das nicht passiert.“ – Der Glaubenssatz entsteht: Ich muss immer aufpassen. (Daraus entwickelt sich im Erwachsenenalter oft permanente Anspannung oder ein Kontrollzwang).

  • „Wenn ich mich besser verhalten hätte, hätten sie mich geliebt.“ – Der Glaubenssatz entsteht: Ich muss mich verändern. Ich muss mich mehr anstrengen. Ich bin nicht gut genug, so wie ich bin.

Was uns in der Kindheit geschützt und handlungsfähig gemacht hat, wird im Erwachsenenleben oft zu einer schweren Last. Diese unbewussten Programme laufen im Hintergrund weiter und blockieren uns im Beruf, in Beziehungen oder im Umgang mit uns selbst.

 

Der Weg zurück in die Freiheit

Der erste Schritt zur Veränderung ist das Erkennen. Sobald wir verstehen, warum ein Glaubenssatz entstanden ist – nämlich um uns in einer schwierigen Situation zu schützen –, können wir ihm mit tiefem Mitgefühl begegnen. Erst dann wird es möglich, diese alten, verfestigten Muster im Unterbewusstsein sanft und nachhaltig zu lösen.

 

Möchtest du deine blockierenden Glaubenssätze an der Wurzel erkennen und auflösen?

In einem kostenfreien Klärungsgespräch schauen wir gemeinsam hin, welche alten Schutzstrategien dich heute noch zurückhalten. Kontaktiere mich gerne für eine Begleitung in meiner Praxis in Freiburg oder flexibel in einer Online-Sitzung.

 

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